Logo33
PICT1641b1
Huette-60b2
PICT1631a2
Dorfskitag06 039b1
Dorfskitag06 009a1
Hammstr60-1a1
Spurg3a1
P2020259a

Familienwanderung zur Schneeburg (18.05.2014) und
2-Tageswanderung am Gd. Saint Bernard (19./20.07.2014)

DSCN0132b DSCN0136c DSCN0139a

Die Frühjahrswanderung fand erstmalig nicht am Vatertag, sondern knapp 2 Wochen früher statt. Bei bestem Maiwetter fuhren wir nach Leutersberg und marschierten durch Weinberge und schattige Laubwälder hoch zur Schneeburg, wo wir eine herrliche Rundumsicht genossen. Höchster Zielort war danach der Schönberg mit Blick zum Schauinsland und Hexental. Auf dem Rückweg wurde in der Gartenwirtschaft des Unteren Schönberger Hofes eingekehrt, ein beliebtes Freiburger Ausflugslokal.

Die 2-Tageswanderung startete auf 2.473 m hoch oben am Pass des Col du Grand Saint Bernard. Eine 7-köpfige Gruppe war bereits am Vortag angereist und übernachtete in über 1000 Jahre alten, aber bestens renovierten Mauern des Auberge Hospice. Das Hospiz besitzt eine Bernhardiner Hundezucht und unmittelbar hinter dem festungsähnlichen Häuserkomplex verläuft die Grenze zu Italien und dem anschließenden Aostatal. Bei bestem Wanderwetter ging es zunächst gemächlich hoch zum Col des Chevaux auf 2.754 m mit Blick auf Gd. Combin und Mont Vélan. Dann begann eine durchaus anspruchsvolle Schräghangpassage über viel Schnee, Geröllfelder und kurze Kletterbereiche zum nächsten und für diesen Tag höchsten Passübergang am Col des Bastillon auf 2.754 m. Beim Abstieg zu den Lacs de Fenêtre (2.512 m) war der Himmel bereits verhangen, alle hohen Berge verschwanden hinter dicken Wolken, es begann zu regnen. Es gab weder eine Rast, noch ein kühles Bad. Der Traum von einer fantastischen Hochgebirgswelt relativierte sich in leichtem Landregen. Beim anschließenden Anstieg zum Fenêtre de Ferret (2.695 m) gesellte sich ein fernes Donnergrollen dazu. Auch hier war die Aussicht sehr begrenzt. Dann ging es nur noch abwärts zur Passhöhe des Gd. Sant Bernard, der Regen hatte aufgehört und die anschließende Fahrt ins Val de Bagne zum Berghotel de Mauvoisin war schließlich wieder ein Schönwettererlebnis. Leider begann der Sonntag, an dem wir ursprünglich den Bereich des 1.975 m hoch liegenden Stausee Lac Mauvoisin erwandern wollten, mit heftigem Regen und so kletterten wir in unsere Autos und verließen wieder dieses enge, einsame Tal. Anstelle dessen besichtigten wir mit Schirmen bewaffnet und vielen anderen Sonntagsausflüglern den durchaus malerischen Ort Gruyéres-Ville und brausten dann in Richtung Heimat. Wir waren 16 Teilnehmer, 5 Weiblein und 11 Männlein und auch am 2. Tag noch reichlich geschafft von den Anstrengungen des Vortages. Einen Tagesabschluss gab es im Festzelt des Musikvereins Edelweiß in Marzell bei Currywurst. Pommes und Waldhauspils vom Faß.

P7191097a P7191103a P7191101a
P7191107a
P1160719a P1160734a
P7191093a P7201111a

zurück