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IMG_5740aDiesmal ging unser jährliches Langlaufwochenende – der Ausflug hat fast schon Tradition – nicht in die Schweiz, nach Österreich, Italien oder in die deutsche Alpenregion, sondern in unseren nahegelegen Schwarzwald, zum Notschrei und seinem fantastischen Langlaufzentrum. Als Unterkunft diente das Waldhotel, eine vom Preis, aber auch von seiner Einrichtung her etwas gehobene Herberge in absolut perfekter Lage. Am Freitag, also an unserem Anreisetag, trafen wir uns am Ratschert oberhalb von Todnauberg und begannen bei recht hässlichem Wetter – es war kalt, neblig und die Sicht dadurch miserabel – mit der langen, aber von uns in verkürzter Form gestalteten Panoramarunde hoch zum Stübenwasen und kehrten dort im Berggasthof ein. Teilweise war die Loipe nicht gespurt und so stapften wir auf eigener Spur durch frisch gefallenen Schnee, zum Verdruss unserer Skater. Dank guter Ortskenntnis und teilweise pfadfinderischen Einlagen, fanden wir zurück zu unseren Autos, fuhren über Muggenbrunn zum Notschrei und bezogen unsere Zimmer im Hotel. Wellness war angesagt und wurde weidlich genossen. Der erste Abend war wie immer recht feucht und fand seinen endgültigen Ausklang im „gemütlichen“ Lesezimmer.
Am zweiten Tag machten wir die 19,3 km lange, recht anspruchsvolle Stübenwasenspur, kehrten in der Todnauer Hütte ein und fuhren wieder zurück zum Notschrei. Auch an diesem Tag beherrschte der Nebel das gesamte Gebiet, die sonst herrlichen Ausblicke über Feldberg oder weit hinter in die Schweizer Alpen waren zugedeckt, aber die Schneeverhältnisse waren gut und die Strecke bestens präpariert. Für den Spätnachmittag war wieder Wellness angesagt, das nachfolgende Abendessen gestaltete sich weniger feucht als am vorangegangenen Abend. Der Sonntag begann mit der 17,2 km langen, etwas leichteren Schauinslandspur. Sie war gut präpariert, allerdings etwas schmal, so dass es bei der sehr starken Frequentierung durch viele Skater stellenweise zu Beinahekollisionen kam. Das Wetter war besser als an den Vortagen, aber die Sicht immer noch recht bescheiden. Zurück im Hotel gab es noch einen Kaffee. Auf dem Heimweg trafen wir uns zum Gruppenabschluss im Böllener Maien. Mit dem etwas angeschlagenen Detlef (starke Erkältung) und den Happles (ein Teil auch angeschlagen) waren wir 15 Teilnehmer, eben die alte Truppe, die sich immer wieder zusammenfindet.
Ein kleiner Nachtrag: Das Waldhotel am Notschreipass gehört zusammen mit dem Grünen Baum in Muggenbrunn und einem Haus für Ferienwohnungen in Ibach einer Gastro-Team Albiez GmbH. Ursprung ist eine Familie Albiez in Ibach im Hotzenwald, Mitbegründer der Hotzenblitz Mobile GmbH., die 1991 gegründet wurde, 5 Jahre später aber wieder von der Bildfläche verschwand. Das mehr als 150 Jahre alte Haus schaut nach alten Bildern zu urteilen, die in den Hotelgängen gehängt sind, zurück auf eine starke Entwicklung des Wintersports im Schwarzwald, aber leider in keiner Dokumentation des 4-Sterne-Hotels gibt es Hinweise auf Geschichte und Vorbesitzer, also auf einen Familienbetrieb im Gastrogewerbe. Im Dezember 1995 erlebte das Haus einen verheerenden Brand, wurde wohl dann von der Familie Albietz und Partner gekauft und nicht im alten Stil wieder aufgebaut. Es erlebte anschließend etliche Umbau- und Erweiterungsfasen, aus dem ursprünglich stattlichen Schwarzwaldhotel ist ein mehr oder weniger moderner Hotelbau entstanden. Die Küche war hervorragend, ebenso der Service, das Lesezimmer als gesellschaftlicher Aufenthaltsraum eher nüchtern und ungemütlich.

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