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P220112aMit 2 PKW und dem Kleinbus erreichten wir am Freitag Davos unter teilweise extremen Bedingungen. Seit vielen Tagen hatte es im Raum Klosters/Davos ungeheuer stark geschneit, kurz hinter Klosters war für alle Fahrzeuge Schneekettenplicht. Meterhohe Schneewände säumten die Straße, es war eine Reise wie durch einen weißen Tunnel. Unser Club-Hotel war natürlich riesengroß, wir wohnten im 8. Stock. Am späten Nachmittag war nur noch ein einstündiger Lauf auf nicht präparierten Loipen möglich. Die anschließende Nacht schneite es pausenlos, gut 60 cm Neuschnee waren wieder gefallen.
Schon früh am Samstag morgen waren Räumfahrzeuge im Dauereinsatz. Und es schneite immer noch. Bei starkem Schneefall nahmen wir am Bolgen den Loipeneinstieg in die Flugplatzloipe zum Langlaufzentrum und von dort die Nachtloipe zur Duchli Säge zurück zum Zentrum und weiter zum Ausgangspunkt. Die Bedingungen waren miserabel: schlechte Sicht, kaum präparierte Loipen, für die Skater fast nicht machbar. Wegen der großen Schneemengen waren alle Seitentäler mit den entsprechend langen Loipen wegen Lawinengefahr gesperrt. Also liefen wir in der Gegenrichtung auf der Bolgen-Höf-Islen-Loipe und kehrten im Gasthaus Islen ein. Knappe 10 km hatten wir jetzt zurückgelegt. Einige liefen noch weiter bis Frauenkirch, sogar die Sonne schaute mal raus und das Bergpanorama ließ sich blicken, andere kehrten um und machten bereits am frühen Nachmittag Feierabend. Saunabaden im Hotel, Kaffeetrinken im “Örtle” oder ein Besuch im Kirchner Museum waren passende Alternativen.
Der Sonntag war ein erstaunlich ruhiger Tag in Davos. Die meisten Touristen waren abgereist, es liefen hektische Vorbereitungen für die bevorstehende Weltwirtschaftswoche, überall Polizei oder Militär. DSCN3013aP1070559aDiesmal waren die Loipen gespurt, jedoch alle Seitentäler gesperrt, das Wetter passabel aber die Berge teilweise in Wolken. Die “Alpinen” konnten nur am Jakobshorn laufen, die Parsenn war immer noch gesperrt und somit blieb die Abfahrt bis Küblis ein immer währender Traum. Zwar war der Schnee bestens, jedoch die Sicht mäßig und das Licht diffus. Um 15:00 Uhr brachen wir in Richtung Heimat auf, machten kurzen Halt im “Heidiland” nahe Bad Ragaz und schlossen den Ausflug ab im Waldhorn zu Brombach.

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